Nutzerbeitrag beim Freisinger CarSharingmodell für den ländlichen Raum
Manchmal finden sich anfangs in einer kleinen Gemeinde nur 2-5 Personen, die bei CarSharing mitmachen wollen. In den meisten Fällen lässt sich bei so wenigen Personen CarSharing bei den üblichen Konditionen nicht wirtschaftlich betreiben. Hier kann das Freisinger CarSharingmodell bei der Umsetzung helfen.
Dieses Modell geht davon aus, dass sich jeder CarSharer durch den Verzicht auf ein eigenes Auto pro Jahr 3.200 Euro an Festkosten spart. Wenn eine CarSharingorganisation ein CarSharingauto bei einer so geringen Mitgliederzahl betreibt, dann entstehen für die Organisation pro Jahr circa 2.500 Euro Verlust. Übernehmen nun z.B. nur drei Mitglieder diesen Verlust durch einen jährlichen Nutzerbeitrag von 833 Euro/Person, dann kann das Mitglied immer noch bis zu 5.000 km pro Jahr mit dem CarSharingauto fahren und hat immer noch geringere Kosten wie mit dem Privatauto.
Hier kann auch die Gemeinde unterstützend eingreifen, indem diese selber Mitglied wird und einen Teil (z.B. 833 Euro) übernimmt. Der Gemeinde kann dann direkt vor das Rathaus ein CarSharingauto gestellt werden. Durch den Nutzerbeitrag der Gemeinde reduziert sich auch der Nutzerbeitrag der anderen Mitglieder. Mit ansteigender Mitgliederzahl reduziert sich auch jährlich der Nutzerbeitrag. Und so kann nach einigen Jahren der Nutzerbeitrag wegfallen.
Der Verein StadtTeilAuto Freising denkt hierbei an die Gemeinden Pulling, Langenbach, Zolling, Hallbergmoos, Kirchdorf., Kranzberg, Fahrenzhausen., Mainburg, Nandelstadt.usw.

